Licht.

Die „Signatur des Lichtes“ ist eine weltumspannende Kunstkampagne.

Sie dient der Ästhetik, dem Bewusstsein für die Natur und dem Empfinden dafür, als eine Hommage an die Schöpfung und Ihrem wichtigsten Werkzeug: Dem Licht.

2.506 gebrauchte Autoaussenspiegel wurden zu diesem Zwecke an bislang an 4 verschiedenen Orten auf jeweils einer Fläche von 45 m x 45 m zu einem Symbol für Licht installiert, indem sie, auf kleinen, vom Wind angetriebenen Gestellen installiert, auf deren Achse um sich selbst drehend, das Sonnenlicht in immer wieder neuen Konstellationen zueinander reflektiert wird.

Namibia, Lanzarote, Irland und die Arena von Verona waren die bisherigen Stationen. Destinationen wie ein Lavendelfeld in der Provence, dem Central Park in New York. 

Ein Raps-, sowie eine Mohnblumenfeld, eine Oase in einem Wüstengebiet in Uganda oder in der Nachbarschaft des Karnaktempel in Luxor sind unter vielen weiteren geplant. Landschaften von der Natur oder Orte und Stätten, mittelbar ebenfalls durch sie, den Menschen geschaffen.

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    DER ANFANG

    Ihren Anstoß erfuhr  die „Signatur des Lichtes“ durch die Werksserie „Weisung von oben“,  die Ihre Fortentwicklung in der anschliessenden Werksserie „Bees Paradise und NoObjects fand.

    Gemälde auf teilweise erhabener Leinwand, deren Motive wie Landschaften erscheinen, wie man sie zum Beispiel beim Blick aus dem Flugzeugfenster erkennen kann.

    Der Gedanke Landschaften, besondere Plätze oder Orte mit Licht zu signieren, entstand aufgrund der Absicht, eine Ausstellung dieser Werksreihe in einer verlassenen Landschaftmit besonderem Licht zu organisieren: 

    Namibia. Mitten in der Wüste.

    Bei einem der Besuche im südlichen Teil des Landes, aber änderte sich das Vorhaben. Anstatt die Gemälde, die Landschaften zum Motiv und Inhalt haben, in der Wüste auszustellen, sollte die Landschaft selbst das Kunstwerk sein und ins Bewusstsein rücken:

    In einem der abgelegensten Teile der Namib, lag, von weitem, zunächst nur als ein Glitzern sichtbarer, alter Autoaussenpiegel, dessen Reflektionsfläche von der späten Nachmittagssonne erfüllt, gleissend auf sich aufmerksam machte und im optischen Zusammenspiel mit der Natur wirkte.

    Wie eine Signatur.

    Des Lichtes.

    Die Idee war geboren. 

    Geschenkt vom Licht Namibias.

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    DIE ORTE

    Hier in der Namib, ca. 2 1/2 Stunden Südostlich von Sossusvlei, wurde auf dem Gebiet der Wolwedans Lodge, nach zweijähriger Vorarbeit, mühsamen Einsammeln von gebrauchten Autoaussenspielgeln in Namibia, Deutschland, den Niederlanden und Dänemark, die erste Installation der Signatur des Lichtes im November 2009 durchgeführt.

    Auf die Frage des Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hin, das am Telefon während der Aufbauarbeiten geführt wurde, wo denn die nächste Installation zu sehen sei, fiel spontan: „Lanzarote“.

    Schlagfertig begründet durch den schwarzen Sand, als eine ebenso markante Landschaft, wie die darauf folgende: Irland.

    Obwohl es zunächst keineswegs geplant war, weitere Orte „zu signieren“, und die Installation in Namibia nicht als weitergehende Kampagne geplant war, war dieses Gespräch der Startschuss, mit den Spiegeln, weiter um die Welt zu reisen:

    Auf Lanzarote (Mirador del Rio) folgte im gleichen Jahr, 2011, Irland (Ashford Castle) und im Jahre 2013 Italien (Arena di Verona).

    (Zwischenzeitlich wurde die „Signatur des Lichtes auch in Frankfurt am Main, auf einem Hockeyfeld aus Kunstrasen aufgebaut.

    Hier wurden die Spiegel zum ersten Mal auf kleinen Drehgestell installiert, um sie vom Wind antreiben zu lassen.

    Des Weiteren sollte eine neue Vermessungsmethode zur Positionsbestimmung der einzelnen Spiegel erprobt werden, denn für die „Signatur des Lichtes“ in der Arena von Verona, waren von den venezianischen Behörden insgesamt nur 5 Tage Zeit genehmigt worden)

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    DIE LICHTKREISE (REGENBOGENKREISE)

    Der Jaguar E- Type „ET“ wurde im Jahre 2014 zum Botschafter der Installationsreihe „Signatur des Lichtes“.

    Seine Gestaltung wurde inspiriert durch die sogenannten FEENKREISE (FAIRY CIRCLES), die man im südlichen Afrika, so auch in Namibia, in Gebieten getrockneter Grasflächen findet.

    Es handelt sich dabei um vegetationslose, mehr oder weniger kreisförmige Kahlstellen, die sich inmitten dieser Grasflächen befinden.

    Sie besitzen einen Durchmesser von mehreren Dezimetern bis hin zu 11 Metern.

    In einer dieser Landschaften wurde die erste „Signatur des Lichtes“ auf dem Gebiet der Wolwedans Lodge, Namib Rand, realisiert. (Link zu Photos und Video)

    Die Form dieser Feenkreise wurde die Grundlage für Licht- oder Regenbogenkreise, die sich auf dem Jaguar befinden.

    Dargestellt in allen Facetten des Farbspektrums, birgt das Design des Jaguars auf diese Weise den Gedanken der „Signatur des Lichtes“ in sich und soll ihn auf seiner Reise in die Welt tragen (ET´s journey).

    Jeder einzelne dieser 2506, entsprechend der Anzahl der ausgelegten Spiegel,  aufgemalten Lichtkreise wurde digital abgenommen, bezüglich der Größe bearbeitet und nach Erstellung eines entsprechendes Programmes, aus einem Zentimeter starken Plexiglassplatten ausgelasert.

    Aus den einzelnen Teilen wurden Skulpturen mit dem Titel „ET ´s Mind“ erschaffen, in denen damit der Gedanke der „Signatur des Lichtes“ schliesslich manifestiert wurde.

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    DIE SKULPTUREN

    Die Anordnungen, Größen und Strukturen der Lichtkreise, aus denen die Skulpturen bestehen, orientieren sich dabei in Ihrer scheinbaren Unordnung an der Natur, wie etwa an aufsteigender Wasserblasen, einem Tierfell wie das eines Gepards, eines Tigers oder eben das eines Jaguars. Einer Giraffe, dem Panzer einer Schildkröte, der Haut eines Salamanders, Zellaufbau von Pflanzen unter extremer Vergrößerung, der Anordnungsstruktur von Korallenwäldern oder an der scheinbaren Zufälligkeitsfolge von Regentropfen.

    An Sternhaufen ferner Galaxien, Supernovae in Ihren unendlichen Formen- und Farbspektren, dem Licht, als die Quelle Allens.

Aktion

Die am Schweizer Platz, im Garten der Firmen Jamin/Teedeum in verkleinertem Massstab installierte Plastik, wurde zur Veranschaulichung des Gestaltungsvorschlages von Luzius Ziermann für das Innere des Schweizer Platz temporär aufgestellt.

Sie soll dem Betrachter eine Vorstellung der optischen Wirkung von Farbe, Material und der Bewegung der Plexiglasselemente im Wind während der verschiedenen Lichtstimmungen der Tageszeiten vermitteln.

Luzius Ziermann – Kampagnen

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Luzius Ziermann – Arbeiten

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