ET's Big Bang am Schweizer Platz

Neugestaltung des Inneren des Schweizer Platzes

Die am Schweizer Platz, im Garten der Firmen Jamin/Teedeum in verkleinertem Massstab installierte Plastik, wurde zur Veranschaulichung des Gestaltungsvorschlages von Luzius Ziermann für das Innere des Schweizer Platz temporär aufgestellt.

Sie soll dem Betrachter eine Vorstellung der optischen Wirkung von Farbe, Material und der Bewegung der Plexiglasselemente im Wind während der verschiedenen Lichtstimmungen der Tageszeiten vermitteln.

Zudem dient die Aufstellung dieser Plastik als ein Feldversuch in Bezug auf Pflege und Reinigung und Gefahr durch Vandalismus, der natürlich im öffentlichen Raum nie gänzlich auszuschliessen ist, aber kein Hindernis darstellen darf, ebendiesen Raum zu verschönern.

AKTIONEN

Die Plastik

Die Plastik besteht aus 356 Plexiglassstäben mit einer jeweiligen Stärke von 0.8 cm – 7 cm, sowie den dazugehörigen farbigen Elementen. Die Elemente, die jeweils an der Spitze der jeweiligen Stäbe angebracht sind, ebenfalls Plexiglass, sind industriell oder per Hand mit Lacken eingefärbt. 

In der Spitze beträgt die Höhe der Plastik 295 cm. In der Breite bis zu 400 cm. Die jeweiligen Formen der farbigen Elemente wurden digital von den mit insgesamt 2506 „Lichtkreisen“ gestalteten Jaguar  E-Type „ET“ abgenommen, aus 1 cm dicken Plexiglassplatten ausgelasert und anschließend miteinander verklebt. (Laut Hersteller verliert das Material weder Festigkeit noch seine Transparenz, was für mindestens 30 Jahre garantiert wird.)

Die Anordnungen, Größen und Strukturen der Lichtkreise, aus denen die Skulpturen bestehen, orientieren sich dabei in Ihrer scheinbaren Unordnung an der Natur, an den unendlichen Formen die das Universum im Micro und Macrobereich als Vorlage bereitet hat. 

Wie etwa an aufsteigenden Wasserblasen, dem Muster eines Tierfells wie das eines Gepards, eines Dalmatiners oder eben das eines Jaguars. Einer Giraffe, dem Panzer einer Schildkröte, der Haut eines Salamanders, Zellaufbau von Pflanzen unter extremer Vergrößerung, der Anordnungsstruktur von Korallenwäldern, den Feekreisen in der Namib Rand oder an der scheinbaren Zufälligkeitsfolge von Regentropfen.

An Sternhaufen ferner Galaxien, Supernovae in Ihren unendlichen Formen- und Farbspektren, dem Licht, als die Quelle Allens.

Der Entwurf

Der Entwurf für die Plastik für das Innere des Schweizer Platz, wurde im Auftrag der AG Schweizer Strasse von Luzius Ziermann entwickelt. Aufgrund seiner gestalterischen Vorlage wurde er von der Webdesignerin Marina Bade von der Hochschule Darmstadt für Mediendesign digital umgesetzt.

Ihre Kommentare dazu

25 Kommentare
  1. ich finde, dass die Skulptur überhaupt gar nicht auf solch einen Platz passt und ich bin sogar erschrocken, wer auf so eine Idee kam.
    Das ist moderene Kunst aber kein Symbol für einen gemütlichen Platz , der uns Sachsenhäuser begeistert.
    Ich wünsche mir nichts grosses….komme gerade aus Südfrankreich und da wimmelt es von sochlen Plätzen. Dort ist einfach Lavendel gepflanzt und die Menschen geniessen die Natur.
    So wünsche ich es mir auch.

  2. Zuerst einmal möchte ich denen, die sich um die Pflege der Anlage sorgen, entgegnen, dass wir in handwerklich-ausführenden Berufen, also auch der Garten- und Landschaftspflege, schon jetzt einen Fachkräftemangel haben – Tendenz steigend. Somit wird sich der ein oder andere Betrieb finden, der dem Unkraut an den Kragen gehen wird.

    Zum Thema Plastik: Ich teile die Auffassung vieler, dass das Endprodukt Plastik in den Weltmeeren, den Körpern vieler Tiere und in Naturschutzgebieten weltweit keinerlei Daseinsberechtigung hat.
    Jedoch finde ich es undifferenziert, die Quelle des Übels, z.B vom Plastikgebiet westlich von Hawaii in einer Skulptur am Schweizer Platz zu verorten. Dieses Plastik in den Meeren kommt u.a. dorthin, da die (unter Sachsenhäuser Bürgern sicher gern an der Regierung gesehene) CDU u.a. Plastikverkäufe in Länder wie die VR China, Malaysia, Indonesien etc. genehmigte und genehmigt, welche über keine Recyclinganlagen- und verfahren wie wir verfügen, sondern den Müll mit sehr primitiven Methoden verarbeiten und entsorgen.
    Ein weiterer Grund ist die hohe Nachfrage nach Plastikprodukten, welche gerade in asiatischen Ländern unter gleichen Bedingungen produziert werden und unter großem CO2-Ausstoß nicht nur gefertigt, sondern auch nach Europa geschifft werden. Aber diese Emissionen tauchen in den 2% Emission für Deutschland gar nicht auf. Hakuna Matata, was sind wir doch für eine Vorzeigenation.

    Abgesehen davon, dass eine gewisse Menge Plastik auch in vielen Bereichen sinnvoll zum Einsatz kommt (z.B in der Halbleiterindustrie oder der Medizin).

    Die Lösung ist also einen reinen Recyclingkreislauf für Plastik zu etablieren, der in unserem Land umweltfreundlich abläuft, also in keine Gewässer geht etc. Das ist möglich, und wenn die Produktion gedrosselt wird, kann sich die Wirtschaft aus Eigeninteresse dann auch nach besseren Alternativen (synthetische Stoffe etc) umsehen. Das ist die gleiche Problematik wie bei den erneuerbaren Energien und Antriebstechnologien. Statt auf ideologische Verbote zu setzen (die weder Technik voranbringen noch das Klima verbessern), sollte man (was in Startups, Forschungszentren der Unternehmen und an Universitäten schon passiert) tüfteln, um ökologischere, aber gleich effiziente Lösungen zu finden.

    Und solange somit jeder einen hohen Konsum hat, in den Urlaub fliegt und nicht die öffentlichen Verkehrsmittel nimmt, geschweige den an oben genannten Lösungen mitarbeitet, kann man doch die Skulptur stehen lassen (die aus meiner Sicht auch noch gut aussieht) und dann irgendwann am Verfallsdatum in den Recyclingmüll werfen, damit die Menge Plexiglas eben nicht die Umwelt belastet.

  3. Puh! Hoffentlich wird das nie realisiert – sieht ja grauenhaft aus. Da haben wir in Frankfurt bessere Künstler am Start!

  4. Pablo Picasso de la Camp 12. Juni 2019 at 22:35 Antworten

    Was kümmert sich der große Geist um das Gebell der Möpse!

    Kunstverständnis ist nur bis zu einem gewissen Grad erlernbar
    Es gibt Menschen die Kunst hassen und es gibt Menschen die Kunst lieben.

  5. Ich bin der Meinung, dass es doch schon genug Plastikmüll auf dieser Welt gibt. Kunst hin und her, ja darüber lässt sich trefflich streiten.
    Was soll denn nur dieser Plastikurwald auf dem Schweizer Platz ? Hintergrund soll Licht, Natur sein ? Eine Hommage an die Schöpfung ?
    Na, der liebe Gott würde sich im Grab umdrehen, wenn er nicht schon längst schwindelig ist !!! Ich bin absolut dagegen, dass der Bürger es mal wieder bezahlen soll und am Schweizer Platz doch wieder nichts vernünftiges geschieht. Ich möchte diese Installation nicht dauernd anschauen müssen. Abgesehen von den Folgen wie Verwitterung ,Vandalismus und wer soll das Grün dazwischen pflegen und bändigen. Das klappt ja jetzt noch nicht mal.
    Darauf einen Äppelwein ! Herzlichen Glückwunsch lieber Ortsbeirat oder wer immer diese Kunst bewilligt. Das beweist mal wieder Kompetenz in reinster Form.

  6. Es ist mir schleierhaft, wie die Stadt Frankfurt oder der Ortsbeirat , sich zu einer solchen Entscheidung hinreißen lässt.
    In einer Zeit wo wir gegen Plastikmüll ” weltumspannend” versuchen anzukämpfen, kann man(N) doch nicht ernsthaft über solch eine Vermüllung des Schweizer Platzes nachdenken. Mich beschäftigt ganz doll, wer diesen Witz denn mal wieder bezahlen wird. Es kursiert das Gerücht, diese ” Kunst ” soll 35.000, € kosten ?
    Ist dieses Teil wirklich genehmigt oder wird der Bürger mal wieder veräppelt ? Es ist unglaublich, dass der Stadt nichts Besseres einfällt die Schweizer Strasse mit Ihrem Platz ansehnlicher zu machen. Wir reden alle vom Aussterben der Insekten und Pflanzen, sind betroffen von den Folgen des Plastikmülls in den Meeren etc. Ich bin absolut gegen diese Installation und bin dagegen, dass der Steuerzahler sie bezahlt.
    Zurück zur Vernunft- bitte !!!!!! Wir brauchen das Geld für viel wichtigere Dinge in diesem Stadtviertel.

  7. hey dipshit! if i wanted to

  8. Peter Hoffmeister 7. Juni 2019 at 10:05 Antworten

    Hallo Herr Herr Ziermann,
    aktuell sieht der Schweizer Platz ziemlich grauenvoll aus. Schon deshalb ist jede Anregung für eine Neugestaltung grundsätzlich zu begrüßen.
    in Ihrer Antwort auf einen anderen Kommentar weisen Sie (zu Recht) darauf hin, dass es nicht Aufgabe der Kunst sei, zu gefallen. Es ist aber auch nicht Aufgabe der Kunst, im öffentlichen Raum Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu irritieren und so zu gefährden.
    Die Führung der Straßenbahn mitten durch einen von Auto- und Radfahren stark frequentierten Kreisverkehr ist ohnehin problematisch und verlangt nicht nur von ortsfremden Autofahrern eine gewisse Konzentration. Der Standort bietet also eher suboptimale Voraussetzungen für die fruchtbare Auseinandersetzung mit einer polarisierenden Kunst-Installation.
    Wie man auch immer zu ET’s Mind steht, die Idee hat einen anderen Standort verdient als den Schweizer Platz.

  9. ET´s Mind am Schweizer Platz
    Ein aktuelles Beispiel über den Entzug des Lebensraumes

    Eine beeindruckende Installation über die Rücksichtslosigkeit, wie der Mensch jeden Flecken unserer Erde systematisch zerstört, ist geplant.
    Luzius Ziermann reflektiert mit diesem Kunstwerk die großen Fragen unserer Zeit. Er treibt einen weiteren Keil in die gesellschaftliche Debatte und schließt sich damit aktiv der Fridays for Future Bewegung an. Letztere demonstriert aus großer Sorge heraus für den Erhalt unserer Natur und der Verzweiflung es könnte dafür schon zu spät sein. Luzius Ziermann möchte den Raum, den Platz verschönern. Er wird nicht etwa von künstlerischer Profilierungssucht getrieben, vielmehr konfrontiert er die Menschheit schonungslos am Beispiel seiner geplanten Installation mit einer weiteren Problematik „Wohin mit dem ganzen geistigen Müll?“

    Auf eine besorgniserregende Art und Weise zeigt er den unmittelbaren Zusammenhang von Geistigen- und Plastikmüll auf. Und er geht noch einen Schritt weiter.

    “Die „Signatur des Lichtes“ ist eine weltumspannende Kunstkampagne.
    Sie dient der Ästhetik, dem Bewusstsein für die Natur und dem Empfinden dafür, als eine Hommage an die Schöpfung und Ihrem wichtigsten Werkzeug: Dem Licht.”

    Wahrscheinlich werden Installationen ET´s Mind … auf dem Petersplatz, dem Tempelberg und Mekka folgen.

    Da wirft sich doch die berechtigte Frage auf: Warum also gerade auf dem Schweizer Platz?

  10. Bei aller Liebe zur Kunst. Wir sollten über jeden grünen Fleck in unserer Stadt froh sein. Hier den Schweizer Platz mit Plastik “zumüllen”, hat weder was mit Kunst noch mit Nachhaltigkeit oder Verstand zu tun. Wie auch von anderen bereits gefordert, sollte es hier darum gehen, eine Grünfläche zu erhalten oder zu erweitern. Bundesweit werden Kampagnen für Bienen gestartet, wieso nicht Wildblumen ausstreuen und die Fläche dafür nutzen?
    Auch die angesprochenen Bedenken wegen einer möglichen Blendung der Verkehrsteilnehmer sollten Berücksichtung finden.
    Zudem wie von Herrn von Lieven angemerkt, stellt sich die Frage wie lange dieser Plastikmüll die Laufkundschaft aus Alt-Sachsenhausen, oder im Rahmen des Schweizer Straßenfestes überlebt.

  11. Gudrun Geiger-Martin 28. Mai 2019 at 15:18 Antworten

    Offensichtlich war mein Kommentar von vor einigen tagen auch zu kritisch und wurde deswegen nicht veröffentlicht -?! Ich kann mich etlichen inzwischen erfolgten Mitteilungen nur anschließen: diese “künstlerische” Idee aus (Plastik)-Müll ist ärgerlich und überflüssig! Das bißchen Grün, was es in der Stadt überhaupt gibt, darf nicht mit so viel kitschiger Selbstdarstellung vollgestellt werden!! Grünpflanzen, Wildwiesenstücke, das ist es, was wir brauchen!!

    • Hans Lange, Kaulbachstr. 12. Juni 2019 at 21:20 Antworten

      Viel wichtiger als “Kunst” am Schweizerplatz sind Aktionen gegen “Autoposer”, die die Schweizer Str. missbrauchen, um mit ihren Angeberautos zwischen Hedderichstr. und Schweizerplatz anzugeben. Irgendwann passiert ein Unglück, weil ein Kind oder Hund auf die Strasse läuft, abgesehen von der völlig unapzektablen Lärmbelästigung. Dieser Bereich muss Tempo 30 – Zone werden mit entsprechender Überwachung !

  12. Christiane Kalle 27. Mai 2019 at 18:29 Antworten

    Ich hatte gestern eine Nachricht hinterlassen, welche offensichtlich nicht hochgeladen wurde; vielleicht, weil mein Kommentar eher ein kritischer war??

    • Sehr geehrte Frau Geiger-Martin, sehr geehrter Herr Kalle,

      zum Zeitpunkt Ihrer ersten Kommentare funktionierte das Forum noch nicht.

      Grundsätzlich möchten wir sagen, dass hier jeder Beitrag veröffentlicht wird.
      Sie sind herzlich dazu eingeladen, Ihre Beiträge, ob sie nun zustimmend oder
      ablehnend sind, ggfs. nocheinmal hier zu posten,
      worüber wir uns sehr freuen würden.
      Daß man über die Installation verschiedener Meinung sein kann, liegt in der Natur
      der Sache und das haben wir auch nicht anders erwartet.
      Kunst hat nicht die Aufgabe zu gefallen. Sie soll anregen. In jeder Richtung.
      Kontrovers.
      Mit Ihren Äußerungen bereichern Sie die Diskussion und erfüllen damit
      eine vornehmlich Aufgabe der Kunst.
      Danke dafür.

      Mit den besten Grüßen,

      Luzius Ziermann

  13. Die Plexiglas Skulptur ist recht kitschig, so bonbonfarben und es fehlt der Bezug zu Frankfurt. Sollte der Platz es nicht so gestaltet sein, dass er zum verweilen einlädt.
    Die Gestaltung sollte auf die Sinne beruhigend wirken (Natur, Wasser, Licht, Klang) dennoch den Geist anregen.

  14. Christiane Kalle 26. Mai 2019 at 22:38 Antworten

    Heute Nachmittag – Sonntag 26.5. – habe ich einen Kommentar gepostet, der bisher nicht hoch geladen wurde, vielleicht weil meine Meinung eine kritische Stimme war?
    Bin gespannt

  15. Christiane Kalle 26. Mai 2019 at 12:12 Antworten

    Ich finde die Plastik in keiner Weise geeignet, auf dem Schweizer Platz aufgestellt zu werden. Allein das Material, nämlich Plastik, setzt ein falsches Signal in Zeiten von Klimawandel und Meeresverschmutzung. Darüber hinaus fehlt jedweder Bezug zu Sachsenhausen oder dem Schweizer Platz. Dass der Künstler daselbst ein Interesse hat, kann keine ausreichende Begründung bieten. Da der Platz und die Verkehrsführung sowieso mittelfristig umgestaltet werden sollen, erscheint eine derzeitige Investition in ein – mit Verlaub – fragwürdiges Kunstwerk aus meiner Sicht verfehlt. Ich wohne seit 30 Jahren in Sachsenhausen-Nord und würde eine derartige Verschandelung unseres Platzes sehr bedauerlich finden.

  16. Schöne Aussenwirkung, zeitgemäße Symbolik und eindeutig eine Aufwertung des genius loci. Ich würde jeder Einzelform einen Chip zur späteren Lokalisierung einsetzen. Nicht um kriminaltechnisch zu agieren, sondern um über die Nachverfolgung der mit einiger Sicherheit auf Wanderschaft gehender Einzelblüten der Komposition noch eine digitale Komponente und eine weitere Dimension hinzuzufügen, nämlich die der Zeit. Kunst soll dynamisch und individuell antizipiert werden können.

  17. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, ist es doch immer die subjektive Wahrnehmung, die diesen bildet…
    Rein Objektiv möchte ich allerdings zu Ihrem Gestaltungsvorschlag feststellen, wobei ich zunächst von Ihrer Homepage zitiere:

    Die „Signatur des Lichtes“ ist eine weltumspannende Kunstkampagne.
    Sie dient der Ästhetik, dem Bewusstsein für die Natur und dem Empfinden dafür, als eine Hommage an die Schöpfung und Ihrem wichtigsten Werkzeug: Dem Licht.

    Angesichts des von Ihnen proklamierten Bewusstseins für Natur ist es doch gerade in Zeiten der Vermüllung der Meere mit Plastikmüll und den aktuellen politischen Diskussionen zur Reduzierung von Plastikmüll recht befremdend, wenn Sie eine große Installation aus Plastik auf den Schweizer Platz stellen möchten. Als Hommage an die Schöpfung würden wohl nachhaltigere, natürliche Materialien diesem Anspruch eher gerecht werden.
    Zu bedenken ist vielleicht auch, dass die entstehenden Lichtspiele Verkehrsteilnehmer durch Reflektion, Spiegelung und Lichtbrechung blenden können. Es ist hinlänglich bekannt, dass Plexiglas durch Sonneneinwirkung spröde wird, sodass Ihr „Kunstwerk“ wohl nicht lange in voller Pracht dastehen würde (,wenn dies nicht vorher schon vom nächsten Gewittersturm oder von alkoholisierten Jugendlichen, die nachts aus Alt-Sachsenhausen kommen, erledigt wird).
    Anspruch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander, was sich an diesem Beispiel doch sehr deutlich zeigt. Insofern sollten Sie Ihre Installation überdenken. Nebenbei gesagt ist es auch nicht unbedingt eine Hommage an die Schöpfung und entspricht in keinster Weise einem Bewusstsein für Natur, wenn man mit einem alten Jaguar E-Type die Umwelt verpestet.
    Dies ist meine bescheidene, ganz persönliche Meinung, die jedoch gleichwohl von vielen Sachsenhäusern geteilt wird.

  18. Na ja, begeistert mich nicht. Hat keinen Bezug zur Umgebung, passt besser ins MMK als auf unseren Schweizer Platz. Lieber einen Stadtgarten mit Grün und echten Blüten. Und, lieber Ortsbeirat, Bänke auf denen wir sitzen können !!

    • Ich bin entsetzt, dass man nicht weniger sondern zusätzlich Plastik benutzt. Es gibt viel zu viel davon und hat meiner Meinung nach NICHTS auf dem Schweizer Platz zu suchen, Kunst hin oder her…
      Ich würde mir mehr Natürlichkeit wünschen.

  19. Dem kann ich mich nur anschließen! Weitermachen.

  20. Ich finde persönlich, dass eine solche Kunst den Platz interessanter gestaltet. Ein bisschen Mut ist zwar gefragt, aber die lokalen Künstler im Stadtteil sollten so auch mal gewürdigt werden.

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Der Antrag beim Magistrat

Der Entwurf wurde dem Vorsitzenden des Ortsbeirates 5 , Dr. Christian Becker, CDU sowie der Pressesprecherin Susanne Reichert im Sommer 2018 von Luzius Ziermann im Beisein des Vorsitzenden der AG Schweizer Strasse präsentiert, woraufhin von der CDU Fraktion ein entsprechender Antrag an den Magistrat gestellt wurde, mit dem Luzius Ziermann als ausführender Künstler vorgeschlagen wurde.

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